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Nil und Nilquelle

Der Nil ist der längste Fluss Afrikas mit dem Viktoriasee als Ursprung. Er startet seine 6.500 km lange Reise zur ägyptischen Mittelmeerküste nahe der Stadt Jinja in Uganda.

Eine Tour zum Nil hält mannigfaltige Abenteuer bereit. Ein Golfplatz lädt am Flussufer zur Entspannung ein und die Quelle des Nil bietet einen hübschen Blick auf das strömende Wasser am einzigen Abfluss des Viktoriasees. Eine Bootsfahrt zur Samuka Insel ist einen eigenen Ausflug wert, dazu kommt die großartige Tierwelt entlang des Weges.

Eine Safari flussabwärts führt zum Adrift Nile High Camp mit verschiedenen Aktivitäten, wozu auch Bungee Jumping gehört. Ein paar Kilometer weiter erreicht man die Bujagali Falls, ein Abenteuerzentrum mit Wildwasser-Rafting bis Grad 5, Kajakfahren, Bootsfahrten und Mountainbike-Verleih. Diese Unternehmungen bieten eine einzigartige Möglichkeit, die Flussufer zu erkunden sowie Farmen, Wälder und Dörfer am Nil kennenzulernen.
Dem Lauf des Nil weiter folgend erreicht man den Lake Kyoga, der dem Fluss weiteres Wasser zuführt. Dann führt der Flusslauf zu den großartigen Murchison Falls, wo sich der längste Fluss der Erde gewaltsam durch eine enge Felsspalte in der Wand des Rift Valley presst und explodierend 43 m tief in einen schäumenden Pool stürzt.
Von hier fließt der Nil durch den Albertsee in den Norden Ugandas, passiert Sudan und schließlich Ägypten, wo sich seine Wassermassen ins Mittelmeer ergießen.

Wildwasser-Rafting auf dem Nil

Nur wenige Minuten nachdem er ruhig aus dem Viktoriasee geglitten ist, wird der längste Fluss der Erde als Weißer Nil sehr lebendig. Er donnert zwischen dicht bewaldeten Inseln dahin und springt dann wild in eine Reihe spektakulärer Stufen. Das Dröhnen der Stromschnellen weht mit der sanften Brise flussaufwärts. Mit aufgeregten Einheimischen besetzte Holzkanus versammeln sich in den ruhigen Gewässern, bestrebt, die Flöße der Rafter in Aktion zu sehen. Zum Erstaunen des Publikums, tauchen sie in den Sog und reiten über bergige Wellen stromabwärts. Die Flöße durchbrechen riesige Mauern von Wildwasser und treiben durch warme grüne Pools (27 °C) unter der Äquatorsonne dahin. Das ist Wildwasser-Rafting von seiner besten Seite.

Lake Bunyonyi

Wie seine mäanderförmige Form vermuten läßt, ist der Lake Bunyonyi im Wesentlichen ein überflutetes Talsystem, das sich von der Grenze Ruandas aus über eine Strecke von 25 km zwischen den steilen Hügeln, die Kabale von Kisoro trennen, nach Norden ausbreitet. Es wird angenommen, dass er vor rund 8.000 Jahren als Folge eines Lavastroms von einem der Virunga-Vulkane entstanden ist, der den Ndego, heute Muko-Fluss blockiert und einen Damm geschaffen hat. Gesprenkelt mit mindestens 20 kleinen Inseln und umgeben von steilen terrassierten Hügeln, ist Bunyonyi ein magischer Ort und seit Jahrzehnten ein beliebter Tagesausflug von Kabale aus. In den letzten Jahren hat der See dank der Entstehung von weiteren Campingplätzen und Ferienunterkünften rund um das kleine Fischerdorf Rutinda (auch als Kyabahinga bekannt) und auf nahegelegenen Inseln, weiter an Popularität gewonnen. Der See ist auch bevorzugt durch seine Höhenlage, die für ein gemäßigtes Klima sorgt (oft wird es in den Nächten recht kühl) und ein relativ niedriges Malariavorkommen. Es wird zuverlässig berichtet, dass keine Bilharziose im See vorkommt, sowie es auch keine Krokodile und Flusspferde gibt. Deshalb ist Schwimmen sehr sicher. Aktive Reisende können Kanus, Kayaks und Mountainbikes ausleihen und werden mit einem reichen Angebot an Ausflügen versorgt, das Beschäftigung für mehrere Tage verspricht.